Weihbischof Dr. Werner Guballa verstorben

Weihbischof Dr. Werner Guballa ist am Montagsnachmittag, 27.02.2012, im Alter von 67 Jahren in Mainz an Lungenversagen verstorben. Das Requiem wird am Mittwoch, 07. März 2012 um 10.30 Uhr im Hohen Dom zu Mainz sein. Am Dienstag, den 06. März 2012, um 11.00 Uhr wird sein Leichnam in den Mainzer Dom überführt.

In zwei Interviews mit der Allgemeinen Zeitung Mainz und der Bild-Zeitung im Juli 2011 sprach er über seinen Umgang mit dem Krebs. Damals sagte er: "Ich bin kranz und erkenne den Willen Gottes auch darin. Ich sage zu Gott: Hilf mit, dass ich jetzt einen Weg finde. Mich beschäftigt nicht so sehr die Krankheit, sondern der Weg, wieder gesund zu werden." Weiter sagte Guballa: "Für mich heißt, mich der Krankheit zu stellen, mich ihr entgegenzustellen, sofern ich die Macht dazu habe. Meinem Tumor habe ich gesagt: Du sollst nicht das letzte Wort haben." Besondere Bedeutung habe ich für ihn in seiner Krankheit Psalm 23, der "michmein gesamtes bisheriges Leben begleitet": "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht. Ich fürchte kein Unheil, denn Du bis bei mir." Das Interview in der Allgemeinen Zeitung schloss er mit dem Satz: "Ich gehe meinen Weg nicht in Angst, sondern in Zuversicht."
Trotz seiner schweren Krankheit ließ er sich die Zuversicht bis zuletzt nicht rauben. Davon zeugt auch seine letzte Predigt am 02.02.2012: "Der Schatten, der sein Leben wie vernichtet zeichnen will, hat nicht das letzte Wort, sondern das Licht der Hingabe ist unzerstörbar."

(Pressestelle des BO Mainz, inhaltlich verantwortlich: Prälat Dietmar Giebelmann)