Arbeitseinsatz im Feriendorf Herbstein

Arbeitseinsatz in Herbstein -

Leute, was kann schöner sein,
ringsumher nur Waldeslust
und wir sind da, wenn Hubert ruft.
Der Wigbert ist dann der Polier,
er weis bescheid, dem folgen wir,
denn es gibt hier viel zu tun,
keine Zeit viel aus zu ruh´n.

Pausen gibt es nur bei Tisch
und das Essen ist steht´s frisch,
denn die Uta gibt sehr acht,
dass der Koch es richtig macht.

Dieses Mal, in diesem Jahr
waren wieder viele Helfer da:
aus Bad Nauheim, Biebrich, Jügesheim,
Vogelsbergkreis, Hochheim u Bingen-Büdesheim.

Wir gingen´s an mit voller Kraft
und haben einiges geschafft:
Laub gerecht und weg gebracht,
in der Garage Licht gemacht.

Türen gereinigt und frisch poliert,
Kinderspielzeug neu sortiert.
Kindergarten renoviert
und neu gestrichen und lackiert.

Auch der Kräutergarten wurd´ geputzt
und winterfest zurecht gestutzt.
Das Laubgebläse machte Krach
und oben stand der Mann vom Dach,
der das abgeschnittene Geäst
einfach runter fallen lässt.
Elektriker, es waren vier
waren gut beschäftigt hier:

Legten Leistungen und machten Licht,
denn manche Lampe brannte nicht.
Geprüft wurden auch die Bungalows schnell,
hier ist jetzt wieder jede Lampe hell.

Und der Hubert war ganz beglückt,
er wurde zum Material holen weg geschickt.
Er sagte zu mir: „Ihr seid wertvoller als Gold“
dann hat er die Flasche Herbsteiner geholt –
und hat so nebenbei mal eben
einen „Kleinen“ ausgegeben.

Mit der Astschere hat Hubert einen Ast abgemacht,
der ist ihm dann auf die Nas´ gekracht,
er sollte halt beim Bäume stutzen
sicherheitshalber einen Helm benutzen!

Doch jetzt ist der Arbeitseinsatz vorbei.
Wir fahren nach Haus´, sind wieder frei,
nicht um uns auszuruh´n,
nein, dehaam gibt´s auch genug zu tun!