KF Eppertshausen

Eppertshäuser Kolpinger waren Teil des großen Kolpingtages

MUT TUT GUT – so war der bundesweite Kolpingtag überschrieben. 30 Eppertshäuser machten sich auf den Weg nach Köln um gemeinsam mit 15.000 Kolpingschwestern und -brüdern das Kolping-Sein zu erleben und neuen Mut zu fassen. Drei Tag lang war die Domstadt am Rhein ganz in kolping-orange gehüllt. Schon am Freitagabend gab es in der Lanxess-Arena ein vielfältiges Programm aus Musik, Show-Acts und Nachdenklichem. Der Samstag begann mit dem Morgenlob in 14 Kirchen der Domstadt. Danach machten sich die Eppertshäuser auf den Weg zu den Hot Spots. So waren die fünf Info-Marktplätze überschrieben, an denen man sich zu Themen wie Arbeit & Gesellschaft, Kolpingjugend oder Eine Welt zusammenfand um mutige Denkanstöße zu sammeln oder noch mutigere zu diskutieren. Aber auch Mitmachaktionen wie das Basteln hölzernen WC-Häuschen zugunsten eines Hilfsprojektes in Indien oder ein Menschenkicker-Turnier begeisterten. Am Nachmittag traf man sich zu einer Kundgebung auf dem Neumarkt zum Thema "Flüchtlinge". Mit dem Slogan „refugees welcome“ und dem Kolpingzitat "Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht" wollte die „große Weltfamilie der Kolpinger“ mit einer Schweigeminute mitten im bunten Trubel mal bewusst ein ganz anderes Zeichen setzen. Sicherlich ein Highlight war die Schuhaktion "Mein Schuh tut gut". Über 22.000 Schuhe konnten während des Kolpingtages gesammelt werden, um mit dem Erlös das Projekt Blumenberg der Kolpingjugend Köln zu unterstützen. Es gelang sogar die Original-WM-Kickschuhe von Per Mertesacker zu versteigern. Am Abend ging es erneut in die Arena, wo das Musical Kolpings Traum aufgeführt wurde. Doch auch danach hatten die Eppertshäuser noch lange nicht genug. Während die Jüngeren sich unter die Tanzwütigen bei der Party mischten, frönten die Älteren dem rheinischen Katholizismus in einem Kölner Brauhaus. Nach einer kurzen Nacht zog man abermals in die Arena. Zusammen mit dem Kölner Erzbischof Woelki dem Apostolischen Nuntius Erzbischof Dr. Eterovic, Hunderten Bannerträgern und 15.000 Kolpingern feierte man einen großen, stimmungsvollen Gottesdienst. Spätestens bei der Kolpingtags-Hymne und dem Lied "Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen!" war noch einmal Gänsehaut-Feeling. Nach drei Tagen voller interessanter Begegnungen, vielfältigen Eindrücken und wunderbarem Trubel reiste man mit einer ordentlichen Portion frischen Mutes zurück in die heimische Kolpingsfamilie.